Usedom Ausflugstipps

Wolgast - Das Tor zur Insel Usedom


Wolgast zählt heute ca. 15.000 Einwohner, deren Hauptarbeitgeber die Peenewerft ist. Die Stadt gelangte zu besonderer wirtschaftlicher Blüte im 19. Jahrhundert, als der Hafen zu einem wichtigen Umschlagsplatz für den Getreidehandel im Ostseeraum wurde. Davon zeugen heute noch die zwei großen, fast zweihundert Jahre alten Fachwerkspeicher am Hafen. Aufgrund von Städtebaufördermitteln ist Wolgast seit Beginn der 90er Jahre in der Lage, den alten Stadtkern zu sanieren. Rekonstruierte Fachwerkhäuser, farbenfrohe Fassaden, hinter denen individuell eingerichtete Geschäftsräume und Wohnungen liegen, verschönern das Stadtbild.
Neben den vielen historischen Sehenswürdigkeiten verdient auch ein modernes Bauwerk große Beachtung: die Peenebrücke, Deutschlands größte und schönste Wagebalken-Klappbrücke.

Koserow und Streckelsberg

Koserow liegt circa sechs Kilometer westlich von Zinnowitz an der schmalsten Stelle der Landenge zwischen Nord- und Süd-Usedom an der Bundesstraße 111, inmitten einer landschaftlich reizvollen Region zwischen der Ostsee und dem Achterwasser. Der Ort liegt direkt an den Hängen des Streckelsberges (etwa 60 Meter über NN). 

 

Der Streckelsberg ist eine ca. 58 Meter hohe Kliffranddüne auf Usedom. Nach dem Golm und dem Kückelsberg ist der Streckelsberg die dritthöchste Erhebung der Insel.

 

Vom Wanderweg an der oberen Kliffkante des Streckelsberges sind verschiedenste Wasservogelarten zu beobachten: Stockente, Lachmöwe, Sturmmöwe, Silbermöwe, Mantelmöwe, Haubentaucher, Blässhuhn, Kormoran und Höckerschwan. Als Wintergäste aus ihren nördlich von Usedom gelegenen Brutgebieten sind regelmäßig Reiherente, Bergente, Schellente, Eiderente, Eisente, Mittel- und Gänsesäger im Flachwasserbereich zu beobachten.

Golfen und Natur pur in Balm

Balm ist, mit 150 Einwohnern ein verschlafenes und verträumtes kleines Örtchen. Mit einem besonders schönen Golfplatz ist es ein idyllisch gelegenes Eldorado für Golfer mit traumhaften Blick auf das Achterwasser. Zahlreiche, teilweise originalgetreu restaurierte Häuser aus der Jahrhundertwende, erzählen von den Ursprüngen.

Windmühle und Strauße in Pudagla

Auf einem Hügel steht die funktionstüchtige aufwändig restaurierte Bockwindmühle, die schon 1673 in der Ortschronik von Pudagla Erwähnung fand.

Damit ist sie eine von deutschlandweit 100 historischen Bockwindmühlen und die einzige Bockwindmühle Mecklenburg-Vorpommerns, die noch an ihrem Originalstandort steht. Die Bockwindmühle ist der älteste Windmühlentyp in Europa. In Belgien und Nordfrankreich mahlten sie bereits im zwölften Jahrhundert, in Deutschland erst ab 1400. Den Namen verdankt die Mühle ihrem Untergestell, dem Bock. Dieser Ständer aus wuchtigen Balken trägt das gesamte Mühlenhaus. Das Gehäuse ist mit dem Mahlgang, dem Getriebe und den Müllereimas­chinen um den senkrecht stehenden Hausbaum drehbar.

Streng geheim: Peenemünde

Peenemünde ist die nördlichste Gemeinde der Insel Usedom und befindet sich am Übergang des Peenestromes in die Ostsee. Von 1935 bis 1989 trug Peenemünde den Stempel: „Streng geheim!" - mit entsprechenden Einschränkungen für die heimische Bevölkerung.Bekannt wurde Peenemünde durch die Heeresversuchsanstalt Peenemünde („Peenemünde-Ost“) und die Erprobungsstelle der Luftwaffe „Peenemünde-West“ von 1936 bis 1945. 1936 erwarb die Wehrmacht den gesamten Insel-Norden von Karlshagen bis zum Peenemünder Haken von der Stadt Wolgast und von Privatpersonen. Bis 1990 war der gesamte nördliche Bereich der Insel Usedom bis nach Karlshagen Sperrgebiet der Nationalen Volksarmee, die dort einen wichtigen militärischen Flugplatz betrieb.

Sperrgebiet: Flugplatz Peenemünde

 

 Der Flugplatz von Peenemünde hat Geschichte(n) zu erzählen. Bustouren führen zu den einstigen Bunkern der NVA und zu den Überresten der V1-Abschussrampen. Darüber hinaus darf man den Pragmatismus der Peenemünder bewundern, die vielseitige Einsatzmöglichkeiten für die mit Wiesen-Hügel getarnten Flugzeugbunker gefunden haben: z.B. als Kuhstall mit Weide 'on Top'.

Hafen von Peenemünde

Im Haupthafen (Maritim Museum Peenemünde) liegt das ausgediente, dieselgetriebene U-Boot U-461 der Baltischen Flotte (Rotbannerflotte) mit Doppelstartcontainer für taktische Raketen.100 Meter lang - 4000 Tonnen schwer: Das russische U-Boot - U-461 - der Juliett Klasse ist ein echter Koloss. Es gehörte einst zur Baltischen Rotbannerflotte und verfügt über einen konventionellen Antrieb und einem Doppelstartcontainer für taktische Raketen. 1998 brachten zwei Schlepper das umbenannte Boot nach Peenemünde. Seither ist es als Museumsschiff täglich zu besichtigen.

 Das Kraftwerk: Am 5. August 1942 wurde es in Betrieb genommen und galt zu seiner Zeit als das modernste Kohlenstaub-Kraftwerk Europas. Heute beherbergt es das Historisch-Technische Museum.

Die Reste des legendären Prüfstandes 7: Aus diesem Areal starteten die meisten der Raketen. Die letzte am 14 Februar 1945. Reste der Abschussrampe der V1 sind in Strandnähe zu besichtigen.

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